1. Allgemeine Geschäftsbedingungen für das Werbeprogramm von Spotify

Diese vorliegenden Geschäftsbedingungen („Geschäftsbedingungen“) für das Werbeprogramm werden zwischen jener den Geschäftsbedingungen zustimmenden Person, Organisation oder juristischen Person („Advertiser“) und dem Unternehmen Spotify AB oder seiner jeweiligen Tochtergesellschaft (gemeinsam als „Spotify“ bezeichnet), die einen Werbeauftrag (jeweils als WA“ bezeichnet) für von Spotify angebotene Werbeprodukte, -dienstleistungen und -programme („Programme“) abschließen, vereinbart. Diese Geschäftsbedingungen, zusammen mit allen anwendbaren Bedingungen im dazugehörigen WA, wie beispielsweise für ein Programm geltende zusätzliche Geschäftsbedingungen („Programmbedingungen“), gelten als der Vertrag“.

1. TEILNAHME AN PROGRAMMEN. Der Advertiser autorisiert Spotify, gemäß einem (oder mehreren) WA(s), Werbemittel und damit verbundene Technologien („Werbung(en)“) über Websites, Apps und auf anderen interaktiven Produkten, die im Eigentum von Spotify stehen, die von Spotify betrieben oder gehostet werden oder auf denen Spotify Werbung einspielt („Properties“), zu verbreiten. Auf jedem WA müssen die (i) Namen der Vertragsparteien; (ii) die Arten und die Anzahl des Inventars und anderer Programme, die gekauft bzw. (aus-)geliefert werden; (iii) die zu bezahlenden Beträge; (iv) das Startdatum der Kampagne(n) und dessen (deren) Enddatum (Enddaten); (v) die ausgewählten Targeting-Kriterien; (vi) die Properties, auf denen die Werbung ausgeliefert wird; (vii) die geltenden Programmbedingungen und (viii) alle anderen Informationen angegeben werden, die die Vertragsparteien entweder zur Aufnahme in den WA oder zur Teilnahme an einem der betreffenden Programme als notwendig erachten.

2. AGENTUREN UND ANDERE VERTRETER. Wenn die dem Vertrag zustimmende Partei eine Agentur oder andere juristische Person ist, die einen Advertiser vertritt bzw. in dessen Namen handelt („Agentur“), bestätigt diese, dass (a) sie eine bevollmächtigte Vertreterin des Advertisers ist und befugt ist, den Vertrag abzuschließen und den Advertiser an alle Verpflichtungen dieses Vertrages zu binden; und (b) dass sie für die Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen des Advertisers gemäß diesem Vertrag haftet.

3. RICHTLINIEN. Der Advertiser wird alle anwendbaren Programmrichtlinien bzw. Spezifikationen einhalten, auf die im WA Bezug genommen wird oder die online auf Spotify.com veröffentlicht sind. Diese Spezifizierungen und/oder Richtlinien können Werbespezifikationen von Spotify enthalten, die hier zu finden sind: hier, Spotify Microsite-Programmrichtlinie hier sowie Spotify Redaktionelle Richtlinien hier („Richtlinien“). Spotify kann dem Advertiser Programme anbieten, die sich im „Test-“, „Experimental-“ oder „Betamodus“ befinden („Testprogramme“). Wenn sich der Advertiser dazu entschließt, an einem Testprogramm teilzunehmen, stimmt er Folgendem zu: (a) Alle solchen Testprogramme gelten als Vertrauliche Informationen gemäß Abschnitt 13, und (b) Spotify ist im Rahmen dieser Testprogramme zu keinerlei Supportdienstleistungen verpflichtet. Spotify kann von Zeit zu Zeit neue Programme bzw. Richtlinien bereitstellen, diese modifizieren oder aussetzen. Spotify kann jeden WA aussetzen oder stornieren, wenn die geltenden Programmrichtlinien nicht befolgt werden.

4. WERBEMATERIALIEN. Wenn im WA nichts anderes vermerkt ist, muss der Advertiser sämtliches Material für die Werbung gemäß den Spezifikationen bzw. Richtlinien von Spotify zur Verfügung stellen oder genehmigen, einschließlich, ohne darauf beschränkt zu sein, Grafiken, Audioinhalte, audiovisuelles Material, Texte, aktive URLs, Daten und Anweisungen zur Terminierung („Werbematerialien“). Spotify ist nach billigem Ermessen berechtigt, Werbematerialien abzulehnen, unter anderem wegen nicht zufriedenstellender technischer Qualität, anstößigem oder gesetzwidrigem Inhalt, falscher Preisangabe oder anderer inkorrekter oder unrichtiger Informationen, oder wenn die Werbematerialien die Richtlinien von Spotify bzw. die anwendbaren Gesetze, Regelungen oder anwendbare Verhaltenskodizes zur Selbstregulierung („ Anwendbare Gesetze“) verletzen. Auf Wunsch des Advertisers kann Spotify im Auftrag des Advertisers einen genehmigten externen Produktionsanbieter („Produktionsanbieter“) verpflichten, um Werbematerialien zu erstellen oder andere Produktionsdienstleistungen für den Advertiser zu erbringen. Der Advertiser verpflichtet sich, die von derartigen Produktionsanbietern erstellten Werbematerialien und alle damit verbundenen Kosten („Produktionskosten“) zu überprüfen und zu genehmigen, und Spotify die Kosten für alle derartigen Werbematerialien oder sonstige von den Produktionsanbietern erbrachten Leistungen zu erstatten. Sofern nicht anders vereinbart, sind alle Werbematerialien Eigentum des Advertisers oder dessen Lizenzgeber, mit der Ausnahme, dass durch die vorstehende Regelung kein Eigentum an Spotify-Properties, die für Werbeanzeigen oder als Teil einer Kampagne genutzt werden, übertragen wird.

5. AD SERVING. Es liegt im alleinigen Ermessen von Spotify, dem Advertiser zu gestatten, einen Adserver einer Drittpartei („3PAS“) zur Auslieferung bzw. zum Tracking der Werbung zu verwenden. Spotify ist nicht dauerhaft dazu verpflichtet, einen 3PAS zur Auslieferung bzw. zum Tracking der Werbung zu gestatten und kann eine diesbezügliche Genehmigung jederzeit widerrufen oder aussetzen. Sofern Spotify und der Advertiser in einer WA nichts anderes vereinbart haben, haben die Berichtsstatistiken von Spotify hinsichtlich des Traffics und der Impressions („Spotify-Messungen“) Vorrang gegenüber allen anderen 3PAS-Berichtsstatistiken. Spotify kann die Auslieferung von Werbung unterbrechen, wenn die Gesamtzahl der Impressions für den festgelegten Zeitraum vor Ablauf des geplanten Endtermins erreicht wird, bzw. kann je nach Vereinbarung zwischen Spotify und dem Advertiser die Kampagne verlängern. Wenn die Spotify-Messungen um mehr als 10 % höher als die 3PAS-Messungen sind, werden die Parteien angemessene Bemühungen zu einer Ausgleichseinigung anstreben, mit der Maßgabe, dass die Spotify-Messungen endgültig sind. Im Falle einer Unterschreitung bzw. einer anders gearteten Diskrepanz bei der Auslieferung der Impressions oder anderer Ergebnisse um mehr als 10 % zum Ende einer definierten Kampagnenperiode, wird Spotify als alleinige Abhilfe dem Advertiser „Make Good“-Impressions durch vergleichbare Platzierungen zur Verfügung stellen, die innerhalb von60 Tagen nach dem Ende des betreffenden Kampagnenzeitraums auszuliefern sind.

6. RECHNUNGSLEGUNG UND ZAHLUNGEN. Sofern in dem WA nicht anders festgelegt, erhält der Advertiser von Spotify eine monatliche Abrechnung. Alle Zahlungen für ein Programm müssen innerhalb von 30 Tagen, nachdem der Advertiser die entsprechende Rechnung erhalten hat, geleistet werden. Es liegt in der alleinigen Verantwortung des Advertisers, sicherzustellen, dass die für die Rechnungslegung zur Verfügung gestellten Informationen im WA korrekt sind. Der Advertiser ist verpflichtet, Spotify alle in dem WA angegebenen Produktionskosten zu erstatten. Alle Gebühren basieren auf den Spotify-Messungen und den anwendbaren Rechnungsbemessungsgrundlagen (z.B. Clicks oder Impressions). Die Gebühren verstehen sich ohne Steuern, und die Anfechtung einer Rechnung muss innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungserhalt durch den Advertiser erfolgen. Sofern von den Vertragsparteien nicht anders vereinbart, sind Agentur und Advertiser gesamtschuldnerisch für alle geschuldeten Beträge und für alle angemessenen Ausgaben haftbar (inkl. Anwaltsgebühren und anderer Kosten), die bei Spotify aufgrund einer Eintreibung solcher Schulden angefallen sind. Der Advertiser hat sämtliche Steuern und alle anderen gesetzlich anfallenden Abgaben zu begleichen. Spotify kann jederzeit nach eigenem Ermessen Guthaben gewähren bzw. diese ändern oder widerrufen, und hat zudem das Recht, Vorauszahlungen von einem Advertiser zu verlangen.

7. KÜNDIGUNG. (a) Sofern im WA nichts anderes angegeben ist, können Spotify oder der Advertiser einen WA auf folgende Weise kündigen: (i) Durch schriftliche Mitteilung an die jeweils andere Partei mit einer Frist von 14 Tagen, unter der Maßgabe, dass der Advertiser für alle Gebühren haftet, die für alle geschalteten Werbeanzeigen bis zum effektiven Kündigungsdatum angefallen sind. Zur Klarstellung und als Beispiel: Falls der Advertiser einen WA acht (8) Tage vor der Auslieferung der ersten Impression kündigt, kann die Werbung immer noch geschaltet werden, und der Advertiser muss für die ersten sechs (6) Tage der ausgelieferten Impressions aufkommen. (ii) Der Advertiser erklärt sich damit einverstanden, dass er, falls er einen WA kündigen sollte, dennoch jenen Verpflichtungen nachzukommen hat, die er im WA als nicht kündbare Positionen anerkannt hat, z.B. angefallene Produktionskosten oder sonstige nicht kündbare Kosten. (b) Spotify behält sich das Recht vor, einen WA bei einem Verstoß gegen diesen Vertrag fristlos zu kündigen, der vom Advertiser nach Erhalt einer schriftlichen Mitteilung darüber nicht innerhalb von 7 Tagen behoben wird. Nach erfolgter Kündigung sind alle Kosten für jegliche ausgelieferte Werbung, die bis dahin noch nicht beglichen wurden, sofort fällig und zahlbar.

8. ZUSICHERUNGEN. Jeder Vertragspartner sichert dem anderen zu, angemessene Sachkenntnis und Sorgfalt darauf zu verwenden, seine Verpflichtungen vertragsgemäß einzuhalten. Der Advertiser erklärt und sichert zu, dass (i) die den WA unterzeichnende Person ordnungsgemäß bevollmächtigt ist, den WA zu unterzeichnen und den Advertiser an die in diesem Vertrag beschriebenen Verpflichtungen zu binden; (ii) er das Recht hat, diesen Vertrag abzuschließen und an den betreffenden Programmen teilzunehmen; (iii) er über alle notwendigen Lizenzen, Rechte, Zustimmungen und Freigaben verfügt, um die in der Werbung enthaltenen Inhalte zu nutzen und Spotify zu ermöglichen, die Werbung auf den Properties gemäß dem Vertrag anzuzeigen, zu veröffentlichen, zu senden und zu verbreiten, einschließlich der Bezahlung aller entsprechenden Lizenzgebühren, Zahlungen und Gebühren (z.B. Gebühren der Verwertungsgesellschaften); (iv) seine Werbung nicht gegen Anwendbare Gesetze verstößt und keine diffamierenden, beleidigenden, pornographischen oder obszönen Inhalte beinhaltet; (v) weder er selbst noch seine Agentur Daten, die durch die Programme, Properties, oder interaktiven Plattformen erhoben wurden oder die er anderweitig von Spotify erhalten hat, verwendet oder zurückhält, außer wenn dies für die Auslieferung notwendig ist (zur Klarstellung: Die vorstehende Bestimmung verbietet dem Advertiser unter anderem das Retargeting oder Remarketing von Nutzern auf anderen Webseiten); (vi) seine Werbung keine Malware, Spyware oder andere Schäden verursachende Programmcodes enthält; (vii) er alle Anwendbaren Gesetze im Zusammenhang mit diesem Vertrag einhält; und (viii) seine Datenschutzerklärung sich an einem leicht zugänglichen und auffälligem Ort befindet, und dass er zudem die Bestimmungen seiner Datenschutzerklärung in Übereinstimmung mit allen Anwendbaren Datenschutz-Gesetzen einhalten wird. Soweit zutreffend, garantiert die Agentur, dass sie dazu autorisiert ist, im Namen des Advertisers zu handeln und diesen an die Bedingungen aller Programme, Richtlinien und diesen Vertrag zu binden; anderenfalls wird die Agentur alle Verpflichtungen eines Advertisers erfüllen, so, als ob sie selbst an die entsprechenden Programme, Richtlinien und diesen Vertrag gebunden wäre.

9. AUSSCHLUSSKLAUSELN. Spotify lehnt jegliche und sämtliche Gewährleistungen ab, einschließlich und ohne Einschränkung Gewährleistungen hinsichtlich der Handelstauglichkeit, Eignung für einen bestimmten Zweck oder andere Gewährleistungen, die sich aus Handelsbrauch, Geschäftsverkehr oder der Leistungserbringung ergeben. Ohne Einschränkung der vorgehenden Bestimmungen lehnt Spotify insbesondere alle Bedingungen oder Gewährleistungen hinsichtlich der Effektivität bzw. des Erfolgs jeglicher Programme, Properties sowie der Werbung, die gemäß diesem Vertrag ausgeliefert wird, ab. Zur Klarstellung: die Ausschlussklauseln im vorliegenden Abschnitt 9 unterliegen dem Abschnitt 11.

10. SCHADLOSHALTUNG. Der Advertiser wird Spotify und die Spotify-Konzerngesellschaften von und gegen alle Forderungen und Haftungsansprüche von Drittparteien verteidigen, entschädigen und schad- und klaglos halten, die sich aus (i) der Werbung sowie den beworbenen Produkten und Dienstleistungen; (ii) den Werbematerialien, (iii) den Erstellern bzw. Urhebern von Inhalten oder Daten, die durch den Advertiser bereitgestellt bzw. beauftragt werden (einschließlich aller Produktionsanbieter); (iv) 3PAS bzw. Research-Anbietern, die der Advertiser im Zusammenhang mit den Programmen oder diesem Vertrag nutzt; (v) Verstößen des Advertisers gegen diesen Vertrag, die Richtlinien bzw. dessen Zusicherungen oder Gewährleistungen ergeben oder damit in Zusammenhang stehen, sofern der Advertiser in den Fällen (i) bis (v) schuldhaft gehandelt hat.

11. HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG. (a) Spotifys gesetzliche Haftung für Schäden ist wie folgt eingeschränkt: (i) Spotify haftet der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (d.h. solcher Pflichten, deren Nichterfüllung den Zweck des Vertrages gefährden würde und auf deren Erfüllung der Vertragspartner daher regelmäßig vertrauen darf), und (ii) Spotify haftet nicht für Schäden, die auf einer leicht fahrlässigen Verletzung von nicht-wesentlichen Vertragspflichten beruhen. (b) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Fälle der gesetzlich zwingenden Haftung (insbesondere nicht für die Haftung nach dem deutschen Produkthaftungsgesetz), für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden oder schuldhaft verursachte Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Spotify haftet nicht für indirekte bzw. Folgeschäden, einschließlich und insbesondere für entgangenen Gewinn und Zinsverlust, egal aus welchem Rechtsgrund.

12. HÖHERE GEWALT. Mit Ausnahme der Zahlungsverpflichtungen haftet keine der Vertragsparteien für Ausfall oder bei Verzögerungen aufgrund von Umständen, die außerhalb der zumutbaren Kontrolle der Parteien liegen, inbesondere in Folge von höherer Gewalt, Regierungshandlungen, Terrorismus, Naturgewalt und Energieausfällen.

13. VERTRAULICHE INFORMATIONEN. Spotify und der Advertiser stimmen zu, alle wirtschaftlich vertretbaren Maßnahmen zum Schutz aller vertraulichen Informationen, die im Rahmen der Vertragsausübung von einer der Parteien an die andere übermittelt werden oder die im Rahmen der Vertragserfüllung erworben werden, zu ergreifen, einschließlich aller Informationen, die der Advertiser bei vernünftiger Betrachtungsweise aufgrund von Beschriftungen oder Markierungen oder der Umstände der Offenlegung als vertraulich verstehen sollte („Vertrauliche Informationen“). Spotify und der Advertiser stimmen zu, dass die Vertraulichen Informationen ausschließlich für die Durchführung des Vertrages verwendet und nur an deren Angestellte, Agenturen und andere Vertreter weitergegeben werden dürfen, und zwar nur dann, wenn dies absolut notwendig ist. Die empfangende Partei darf Informationen, die ohne Zutun der empfangenden Partei öffentlich bekannt sind oder werden, die sich bereits rechtmäßig in ihrem Besitz befinden, die aufgrund eines Gesetzes offengelegt werden müssen, die unabhängig von ihr entwickelt oder von Drittparteien rechtmäßig erhalten wurden, verwenden oder offenlegen.

14. SONSTIGES. (a) Die Zustimmung zu mit diesen Geschäftsbedingungen und dem entsprechenden WA erfolgt, je nachdem, welcher Zeitpunkt früher eintritt: (i) wenn der Advertiser sein Einverständnis erklärt, z.B. durch Unterzeichnung des WA oder durch Genehmigung des Starts der Kampagne oder (ii) mit der Auslieferung der ersten Ad Impressions oder (iii) durch jeden anderen klaren Hinweis auf die Zustimmung zum Vertrag durch den Advertiser. (b) Der vorliegende Vertrag, einschließlich aller Rechte hierunter, dürfen durch den Advertiser nicht ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von Spotify übertragen oder abgetreten werden. (c) Verzichtet eine Partei auf die Durchsetzung von Bedingungen in diesem Vertrag, so gilt dies nicht als Verzicht auf diese oder andere Bedingungen dieses Vertrages. Nicht durchsetzbare Bestimmungen werden nur in dem Umfang abgeändert, der notwendig ist, um die betreffende Bestimmung durchsetzbar zu machen, und alle weiteren Bedingungen bleiben vollständig wirksam. (d) Dieser Vertrag und alle Streitigkeiten und Forderungen, die sich daraus ergeben oder damit in Zusammenhang stehen, unterliegen deutschem Recht, mit Ausnahme der darin enthaltenen kollisionsrechtlichen Bestimmungen. Für alle sich aus diesem Vertrag ergebenden oder damit bzw. mit einem Verstoß gegen diesen Vertrag, dessen Kündigung oder Ungültigkeit in Zusammenhang stehenden Streitigkeiten, Kontroversen oder Forderungen wird die Zuständigkeit der in Berlin ansässigen Gerichten vereinbart. (e) Alle Mitteilungen müssen schriftlich erfolgen, einschließlich per E-Mail, und an den Hauptansprechpartner der anderen Vertragspartei adressiert werden. Mitteilungen gelten dann als erteilt, wenn sie in Empfang genommen wurden, was mittels schriftlicher oder automatischer Empfangsbestätigung oder durch ein elektronisches Protokoll nachzuweisen ist (je nachdem, was zutrifft). Alle rechtlichen Mitteilungen an Spotify sollten unter legalnotice@spotify.com an die Spotify-Rechtsabteilung versandt werden. (f) Nichts in diesem Vertrag begründet eine Partnerschaft oder Joint-Venture-Beziehung zwischen den Parteien oder kann so ausgelegt werden, dass entweder der Advertiser oder Spotify für irgendeinen Zweck als rechtlicher Vertreter der anderen Partei fungiert. (g) Dieser Vertrag beinhaltet die gesamte Vereinbarung zwischen den Parteien in Bezug auf die in den WAs, die unter diesem Vertrags abgeschlossen werden, beschriebenen Programme, und tritt an die Stelle und ersetzt alle vorherigen oder gleichzeitigen schriftlichen oder mündlichen Vereinbarungen, sowie hat Vorrang gegenüber allen anderen zwischen den Parteien vereinbarten oder genannten Verträgen bzw. Geschäftsbedingungen, einschließlich unter anderem der in Vordrucken, Bestellformularen, Verkaufsbestätigungen oder Angeboten enthaltenen Geschäftsbedingungen oder der Online-Geschäftsbedingungen, die entweder vom Advertiser oder der Agentur vorgelegt oder bereitgestellt werden. Änderungen oder Modifizierungen der Bestimmungen dieses Vertrags sind nur wirksam, wenn sie schriftlich erfolgen und von beiden Vertragsparteien unterzeichnet sind. Im Falle von Widersprüchen zwischen einem WA, den Programmbedingungen oder diesen Geschäftsbedingungen werden diese in dieser Reihenfolge gelöst: (i) Programmbedingungen (nur in Bezug auf in den Programmbedingungen behandelte Angelegenheiten); (ii) Geschäftsbedingungen und (iii) WA. (h) Der Advertiser erkennt an und stimmt zu, dass jeder Rechtsträger, der Werbung von oder für Spotify verbreitet oder weiterveräußert, als Drittbegünstigter zu diesem Vertrag zu behandeln ist, was diese besagte Drittpartei in weiterer Folge dazu berechtigt, sämtliche Rechte von Spotify unter dem vorliegenden Vertrag direkt gegen den Advertiser durchzusetzen. (i) Die Abschnitte 6-13 und 14(b)-(i) dieser Geschäftsbedingungen gelten auch nach Kündigung oder Ablauf des Vertrags hinaus fort.

(Zuletzt aktualisiert: 1. Juni 2015)

2. Spotify Microsite-Programmrichtlinie

Die Teilnahme am Spotify Microsite-Programm unterliegt der Insertion Order („IO“), den allgemeinen Geschäftsbedingungen des Spotify Werbeprogramms („Geschäftsbedingungen des Werbeprogramms“) und dieser Spotify Microsite-Programmrichtlinie (zusammen die „Vereinbarung“). Alle groß geschriebenen Begriffe, die hierin nicht definiert sind, haben die Bedeutung, die in den Geschäftsbedingungen des Werbeprogramms dargelegt ist.

1. PROGRAMMNUTZUNG. Wie in einer IO oder einer anderen Vereinbarung zwischen Spotify und dem Advertiser festgelegt, kann Spotify dem Advertiser Zugang zu Werbeseiten, Zielseiten, Minisites, Microsites oder Properties von Spotify („Microsite(s)“) gewähren.

2. LIZENZGEWÄHRUNG. In Verbindung mit dem anwendbaren Microsite-Programm gewährt der Advertiser Spotify eine nicht-ausschließliche, gebührenfreie, weltweite Lizenz zur Nutzung, Vervielfältigung, Unterlizenzierung, Verschlüsselung, Speicherung, Archivierung, Verbreitung, Darstellung, öffentlichen Zugänglichmachung und öffentlichen Aufführung jeglicher Werbematerialien (einschließlich abgeleiteter Werke solcher Werbematerialien) sowie Marken, nutzergenerierter Inhalte (User-Generated Content, „UGC“) oder anderer Markenfeatures, die Spotify zur Verfügung gestellt oder durch den Advertiser im Rahmen des Microsite-Programms (zusammen „Inhalt“) genehmigt werden. Spotify darf den Inhalt in Gänze oder in Teilen in Verbindung mit dem Microsite-Programm bearbeiten, übertragen, anpassen, modifizieren, öffentlich ausstellen, öffentlich zugänglich machen oder öffentlich darstellen.

3. GESTALTUNG UND ZUSTIMMUNG. Spotify übernimmt die Gestaltung und Entwicklung der Microsite und schließt den Inhalt nach Wunsch des Advertisers auf der Microsite mit ein. Der Advertiser muss Spotify diesen Inhalt innerhalb des von Spotify vorgegebenen Zeitrahmens zur Verfügung stellen. Vor der Veröffentlichung der Microsite gibt Spotify dem Advertiser die Gelegenheit zur Zustimmung oder Abänderung der Microsite. Sobald der Advertiser der Microsite zugestimmt hat, wird Spotify die Microsite veröffentlichen. Der Advertiser erkennt an und stimmt zu, dass Spotify nicht verpflichtet ist, eine Microsite ohne die Zustimmung durch den Advertiser zu veröffentlichen, und dass Spotify gegenüber dem Advertiser keine Haftung übernimmt, sollte die Bereitstellung des Inhalts oder die Zustimmung zur Microsite durch den Advertiser nicht oder verspätet erfolgen. Jede Microsite, die von Spotify (oder in dessen Auftrag von einem Produktionsanbieter) gestaltet wurde und der der Advertiser zugestimmt hat, gilt für die Zwecke der Geschäftsbedingungen des Werbeprogramms als „Werbematerialien“. Der Werbetreibende haftet für jegliche Handlungen oder Unterlassungen, die zu Fehlern, Verspätungen oder zum Abbruch des Microsite-Programms führen.

4. DATENNUTZUNG.

a. Erst nach vorheriger schriftlicher Genehmigung durch Spotify darf der Advertiser E-Mailadressen, Namen und/oder andere persönliche Daten erheben, die von Nutzern übermittelt werden („Freiwillige Microsite-Nutzerdaten“), unter der Voraussetzung, dass (i) der Nutzer ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die Datenerhebung im Auftrag des Advertisers vorgenommen wird, und (ii) der Nutzer solche Informationen freiwillig übermittelt.

b. Der Advertiser sichert zu und gewährleistet, dass er ein Impressum sowie eine Datenschutzerklärung, die die Nutzung solcher Freiwilligen Microsite-Nutzerdaten regelt, einfügt, die mit der Seite, auf der der Nutzer diese Daten eingibt, durch einen Hyperlink verknüpft ist. Der Advertiser sichert zu, gewährleistet und vereinbart, dass (i) Freiwillige Microsite-Nutzerdaten in strenger Übereinstimmung mit allen anwendbaren Gesetzen, der Datenschutzerklärung des Advertisers und den branchenüblichen standardmäßigen Sicherheitsmaßnahmen verwendet und verwahrt werden bzw. auf sie zugegriffen wird; dass er (ii) nicht versuchen wird, sensible personenbezogene Daten zu erheben, wie zum Beispiel Sozialversicherungsnummern, Krankenversicherungsnummern oder staatlich ausgegebene Kennungen, Versicherungsnummern, Kontonummern, sexuelle Orientierung oder medizinische Informationen; dass er (iii) sofort jeder Aufforderung eines Nutzers (einschließlich der von Spotify weitergeleiteten Aufforderung) auf Löschung der personenbezogenen Daten des Nutzers aus den Datenbanken des Advertisers und aus anderen Aufzeichnungen nachkommen wird und dass er (iv) diese Freiwilligen Microsite-Nutzerdaten nicht verwenden, übermitteln oder unberechtigten Dritten gegenüber offenlegen wird, einschließlich (x) der direkten oder indirekten Übertragung von über Microsites oder von Spotify erhaltener Daten (einschließlich aggregierter, anonymer oder abgeleiteter Daten) an Ad-Networks, Ad-Exchanges, Data Broker oder andere Toolsets im Zusammenhang mit Werbung oder Monetarisierung, sowie der Nutzung solcher Daten in Verbindung damit, selbst dann, wenn der Nutzer der Übermittlung oder Nutzung zugestimmt hat, oder (y) an einen anderen Musikdienstleister, der mit Spotify in Konkurrenz steht.

5. BEENDIGUNG. Im Falle der Beendigung dieser Microsite-Programmrichtlinie gelten alle Bestimmungen dieser Microsite-Programmrichtlinie fort, bis alle IOs bezüglich einer Microsite beendet wurden. Die Abschnitte 3 und 5 dieser Microsite-Programmrichtlinie gelten auch nach der Beendigung oder dem Ablauf fort.

6. WIDERSPRUCH DER BESTIMMUNGEN. Sollte ein Konflikt oder Widerspruch zwischen IO, den Geschäftsbedingungen des Werbeprogramms oder dieser Microsite-Programmrichtlinie bestehen, so wird der Widerspruch nach folgender Reihenfolge gelöst: (a) Microsite-Programmrichtlinie; (b) Geschäftsbedingungen des Werbeprogramms und (c) die IO.

(Zuletzt aktualisiert: 22. August 2016)

3. Redaktionelle Richtlinien für Werbung auf Spotify

Version 1.0

Wir möchten, dass unsere Nutzer die Spotify-Dienste in einem sicheren und unterhaltsamen Umfeld genießen können. Vor diesem Hintergrund haben wir einige grundlegende Regeln für unsere Advertiser erstellt, die bei der Bewerbung ihrer Produkte und Dienstleistungen bei Spotify eingehalten werden müssen.

Um ein positives Nutzererlebnis zu fördern, geben wir im Folgenden einen Überblick über (1) unsere allgemeinen Inhaltsstandards; (2) Inhalte, die auf den Spotify-Diensten verboten sind; und (3) Produkte und Dienstleistungen, die bestimmten Einschränkungen unterliegen und von Fall zu Fall genehmigt werden müssen.

1. ALLGEMEINE INHALTSSTANDARDS.

Die Advertiser sind dafür verantwortlich, Folgendes zu gewährleisten:

  • Jede Werbung, die sie auf den Spotify-Diensten schalten möchten, muss alle geltenden Gesetzen, Bestimmungen und Branchenkodizes einhalten.
  • Ihre Werbung muss höchste Qualitätsstandards erfüllen und die Marke des AdvertisersI genau wiedergeben.

Werbung, die nachfolgende Inhalte enthält, ist auf den Spotify-Diensten verboten:

  • Schockierende, reißerische, obszöne, respektlose oder gewalttätige Inhalte
  • Nacktheit oder andere explizite, nicht jugendfreie Inhalte
  • Inhalte, die illegalen Drogenkonsum oder sonstige rechtswidrige Aktivitäten darstellen
  • Inhalte, die verantwortungslosen Alkoholkonsum oder Alkoholkonsum von Minderjährigen darstellen
  • Inhalte, die die Rechte Dritter verletzen oder missachten bzw. die Verletzung oder Missachtung der Rechte Dritter fördern; dazu gehören Urheber-, Marken-, Datenschutz- und Persönlichkeitsrechte, Schutz gegen Rufschädigung sowie andere Persönlichkeits- oder Eigentumsrechte.
  • Inhalte, die Klischeevorstellungen fördern oder eine Einzelperson oder eine Gruppe aufgrund von Alter, nationaler Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Geschlecht, sexueller Ausrichtung oder Behinderung falsch darstellen oder angreifen
  • Missverständliche, falsche, irreführende oder betrügerische Inhalte
  • Inhalte, die die Marken, Firmennamen, Markenfeatures oder sonstiges geistiges Eigentum von Spotify ohne unsere vorherige schriftliche Genehmigung nutzen
  • Inhalte, die eine Partnerschaft, Endorsement oder Beziehung zwischen dem Advertiser und einem Label, Künstler, Album oder Titel auf den Spotify-Diensten nahelegen bzw. implizieren, es sei denn, der Advertiser hat eigenständig und unabhängig die Rechte für eine solche Partnerschaft bzw. ein solches Endorsement erworben
  • Inhalte, die Nutzer zu Phishing-Links, Malware oder ähnlichen schädlichen Codes oder Sites führen bzw. auf diese weiterleiten

2. VERBOTENE WERBUNG.
Werbung, die folgende Produkte und Dienste bewirbt, ist auf den Spotify-Diensten verboten:

Nicht jugendfreie Produkte und Dienstleistungen, Tabak, Drogen und verwandte Produkte wie beispielsweise:

  • Zigaretten
  • Andere Tabakerzeugnisse (einschließlich E-Zigaretten, Zigarren, Kautabak oder Zubehör wie Pfeifen, Pfeifenreiniger oder Zigarettenpapier)
  • Illegale oder Partydrogen sowie entsprechendes Zubehör
  • Verschreibungspflichtige Medikamente online
  • Pornographische oder andere eindeutig sexuelle Inhalte

Gefährliche Waffen wie beispielsweise:

  • Schusswaffen
  • Sprengstoffe
  • Entsprechendes Zubehör
  • Jegliche(s) illegale Verhalten, Produkte, Unternehmen oder

Dienstleistungen, darunter:

  • Unberechtigter Ticketverkauf
  • Nachgeahmte oder gefälschte Produkte, Raubkopien
  • Missverständliche oder betrügerische Angebote
  • Produkte oder Dienstleistungen, die direkt oder indirekt gegen Gesetze zum Schutz des geistigen Eigentums verstoßen, einschließlich illegaler Peer-to-Peer (p2p)-Netzwerke, Filesharing oder BitTorrent
  • Kurzzeit-Kredite oder unseriöse Angebote für "Heimarbeit“

3. EINGESCHRÄNKT ZULÄSSIGE WERBUNG.

Werbung, die folgende Inhalte, Produkte und Dienstleistungen bewirbt, ist mit gewissen Einschränkungen und/oder Begrenzungen zulässig:

  • Alkohol
  • Online-Kontaktbörsen
  • Glücks- und Geschicklichkeitsspiele
  • Staatliche Lotterien
  • Verhütungsmittel
  • Politische Werbung (Kandidaten und Kampagnen) außerhalb der USA
  • Produkte zur Gewichtsabnahme, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Präparate
  • Produkte oder Dienstleistungen, die mit Produkten oder Dienstleistungen von Spotify konkurrieren
  • Finanzdienstleistungen
  • Versicherungen
  • Religion oder religiöse Angelegenheiten

Wir behalten uns das Recht vor, Werbeanzeigen aus beliebigen Gründen abzulehnen oder zu entfernen. Dazu gehört Werbung, die unsere Beziehung zu unseren Partnern negativ beeinträchtigt oder Inhalte unterstützt, die gegen unsere Interessen gerichtet sind. Wir behalten uns außerdem das Recht vor, Änderungen an Werbeanzeigen und einen sachlichen Nachweis für jede Werbebehauptung zu verlangen. Diese Bestimmungen können jederzeit geändert werden.

Dieses Dokument ist nicht als juristische Beratung gedacht. Diese Leitlinien sind eine allgemeine Darlegung von Spotifys Werbestandards und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Werbung von Drittanbietern unterliegt der Prüfung durch Spotify. Die Einhaltung der in diesem Dokument dargelegten Leitlinien (a) gewährleistet nicht, dass die Werbung zur Anzeige auf den Spotify-Diensten angenommen wird; und (b) reicht nicht unbedingt aus, den Anforderungen der anwendbaren Gesetze oder Vorschriften zu entsprechen. Spotify ermuntert jeden Advertiser und dessen Agentur, einen Rechtsberater hinzuziehen, bevor die Schaltung einer Werbeanzeige bei den Spotify-Diensten in Auftrag gegeben wird.

(Zuletzt aktualisiert: 31. Mai 2017)