Jetzt ist es offiziell: Musik-Streamer lieben Marken.

Wir leben in einer Welt, in der vieles zeitlich versetzt und oft an einem Display stattfindet. Und „Inhalt auf Abruf“ ist sowieso ein Muss. Im Vergleich zum Vorjahr verbringen wir 21 % mehr Zeit mit mobilen Apps. Bei Musik-Apps beträgt die Steigerung sogar 79 %. Fernsehen erfolgt seltener in Echtzeit und auch ins Kino gehen wir nicht mehr so oft. Im vergangenen Jahr sind die Umsätze, die mit Musikabos und Streaming-Plattformen erzielt wurden, weltweit um 51% gestiegen.

Angesichts dieser unaufhaltsamen Trends sehen sich Marketingexperten völlig neuen Herausforderungen ausgesetzt. Werden sie in der Lage sein, diese wertvolle und zugleich schwer definierbare Zielgruppe auf effektive Weise für sich zu gewinnen? Glücklicherweise zeichnet sich langsam ein deutlicheres Bild des Streaming-Kunden ab, und es ist vielversprechend:

Bei Streaming-Kunden ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Marken befürworten und sich diesen emotional verbunden fühlen, doppelt so hoch wie bei Menschen, die keine Streaming-Dienste nutzen.

Dies ist die wichtigste Erkenntnis der Markenwirkungsstudie, bei der 4.500 Menschen aus neun Ländern dazu befragt wurden, wie sie gewöhnlich Musik hören und welche Gedanken und Gefühle über 200 Marken aus fünf Branchen bei ihnen auslösen. Diese Studie, die von comScore durchführt und von Spotify for Brands in Auftrag gegeben wurde, ist die erste in einer Reihe von Wirkungsstudien, durch die wir in nächster Zeit die Erfahrungswerte von Streaming-Kunden definieren und quantifizieren möchten.

Hier einige Highlights. Auf Streamer – also auf Personen, die mindestens einmal pro Monat Streaming-Dienste für Musik nutzen – trifft im Vergleich zu Nicht-Streamern Folgendes zu:

  • 61% wahrscheinlicher, dass sie Freunden Marken empfehlen
  • 74% wahrscheinlicher, dass sie eine Marke als „die einzige Marke, die für mich in Frage kommt“ bezeichnen
  • 70% wahrscheinlicher, dass sie eine Marke als lustig und verspielt beschreiben

Auch wurde bei dieser Studie unter anderem untersucht, wie diese Zielgruppen Musik hören, Medien nutzen, einkaufen und sich fortbewegen. Streamers sind demzufolge:

  • 74% wahrscheinlicher, dass sie über ihr Smartphone hören
  • 3 x und mehr mehr als dreimal so wahrscheinlich, dass sie beim Einkaufen oder auf Reisen hören
  • 2 x so wahrscheinlich, dass sie bei der Arbeit, in der Schule/Uni oder beim Training hören
  • 5 x so wahrscheinlich, dass sie täglich Fernsehsendungen oder Filme online sehen

Letztendlich haben wir uns auch angesehen, wie sich Spotify User (mindestens einmal pro Monat) von Nicht-Streamern unterscheiden. Hier ein Einblick in die Ergebnisse:

  • 3 x wahrscheinlicher, dass sie bereit sind, für Marken einen Aufpreis zu zahlen
  • fast doppelt so wahrscheinlich, dass sie Freunden Marken empfehlen
  • doppelt so wahrscheinlich, dass sie Musik über ein Smartphone hören und mehr als doppelt so wahrscheinlich, dass sie dafür ein Tablet nutzen
  • Fast 5 x so wahrscheinlich, dass sie beim Einkaufen Musik hören
  • 3 x so wahrscheinlich, dass sie auf der Arbeit, in der Uni oder beim Sport Musik hören
  • Mehr als 6 x so wahrscheinlich, dass sie täglich Internetfernsehen nutzen und online Filme schauen

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