Will Audio Kill the Video Star?

45 Millionen Mal haben Spotify Nutzer den legendären Ohrwurm „Video Killed the Radio Star“ von den Buggles aus dem Jahr 1979 gehört. Mit einem hat der Song Recht: TV und Video sind die größten Kanäle für die Werbeindustrie. Doch Audio das Zeug dazu, dem Video Star den Rang abzulaufen.

2017 hat die Nutzungsdauer von digitalen Medien die von TV überholt. 2018 wird erwartet, dass auch die Ausgaben für digitale Werbung nun zum ersten Mal höher sein werden als die für TV. Ein großer Teil des digitalen Wachstums kommt aus dem Bereich Online-Video. Zurecht, denn Online-Video vereint die Reichweite und Wirkung von TV mit den Targeting-Möglichkeiten der digitalen Medien.

2018 wird Digital Audio neben Online-Video weiter in den Fokus rücken. Besonders in Situationen, in denen Menschen nicht auf einen Bildschirm schauen. Davon wird es immer mehr geben – dank intelligenter Sprachassistenten, die einen Bildschirm überflüssig machen. 75% der deutschen Internetnutzer haben schon mal einen solchen Sprachassistenten genutzt. Mit diesem Trend rücken auch Audio Podcasts weiter in den Fokus. 13% der Deutschen hören bereits Podcasts, unter 14-29-Jährigen sind es sogar 27%, und die Zahlen wachsen.

Audio ist das einzige Format, das Menschen den ganzen Tag über begleiten kann– vom Bett bis unter die Dusche, auf dem Weg zur Arbeit, im Büro, beim Workout, auf dem Sofa Zuhause oder abends bei der Party mit Freunden. In vielen dieser Momente sind Menschen außerhalb der visuellen Reichweite eines Bildschirms. Audio-Werbung ist eines der wenigen Out-of-Focus-Werbeformate, das Menschen in solchen Momenten erreichen kann. Das macht Audio zu einem der spannendsten und wichtigsten Werbeformate der nächsten Jahre.

Programmatic ist ein weiterer Treiber des Wachstums von Digital Audio. Dynamic Buying und Dynamic Messaging – wie sie für Video und Display seit langem genutzt werden – sind auch für Digital Audio möglich. Mit denselben Vorteilen. Integration von First-Party-Daten, die Möglichkeit der dynamischen Kampagnenoptimierung, personalisierte Botschaften und Targeting-Möglichkeiten sind nur einige davon. Der Werbemarkt reagiert auf die neuen Chancen und investiert zunehmend in Programmatic Audio-Kampagnen – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

Die Stärken von Digital Audio gegenüber anderen Werbekanälen sind hohe Sicherheit und zuverlässige Ergebnisse. Ein In-App Werbeumfeld wie das von Spotify bietet Marken 100% Share of Voice und minimiert das Risiko für Ad Fraud. Hochwertiger, lizenzierter oder selbst produzierter Content schaffen ein sicheres Werbeumfeld ohne die Risiken von nutzergenerierten Inhalten. Alle Spotify Werbeformate – auch Video-Anzeigen – wurden für maximale Viewability entwickelt und bezahlt wird nur, wenn sie vom Nutzer gehört beziehungsweise gesehen werden.

Zurück zur Einstiegsfrage: „Will Audio Kill the Video Star?“ Wahrscheinlich noch nicht gleich, aber das veränderte Nutzungsverhalten wird die Bedeutung von Digital Audio im Marketingmix weiter stärken. Daraus ergeben sich zahlreiche Chancen für Marken, die Synergien von Sound & Vision (danke, Bowie!) zu nutzen.

Du willst mehr über Programmatic Audio erfahren? Triff uns beim Programmatic Audio Day am 1. März in Berlin. Dich erwarten eine Keynote von Zuzanna Gierlinski, Head of Programmatic Europe, und eine spannende Virtual Reality Erfahrung.